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Beim DSX handelt sich um einen Sequencer, der seinerzeit speziell für den
Verbund OB-X / OB-Xa / OB8 / OB-SX / DMX auf den Markt (1982) gebracht
wurde.
Das Gerät wird an das spezielle Com-puter-Interface der Oberheim Synths angeschlossen und ist nicht midi-fähig. Es ist dann in der Lage, 8-stimmige Sequenzen und
Programm-Changes in real-time auf zu zeichnen und wieder zu geben, bis
zu 6000 Noten.
Zur Verbindung eines
Oberheim-Synths mit dem DSX ist ein spezielles Kabel erforderlich. Dieses
kann man bei Bedarf problemlos und kostengünstig selbst herstellen. Ich
habe dazu ein Stück Flachbandkabel und zwei Stecker zum Aufquetschen
benutzt, die man im Elektronik-Zubehör bekom-men kann. |
Man
sollte das Kabel aber nicht zu lang machen. Es handelt sich um 37-Pin Sub-D
Anschlüsse, wie sie auch im Computerbereich vorkommen. Nachdem die Geräte
verbunden sind, kann es sofort losgehen. Ich habe den DSX an meinem
OB-Xa getestet und keine technischen Probleme festgestellt.
Allerdings
wird der Prozessor des Xa doch wohl deutlich ausgelastet, alles scheint
insgesamt etwas behäbiger zu laufen, ohne jedoch Störungen zu
verursachen.
Nach diesem Funktions-test habe ich mich mit dem DSX nicht weiter
beschäftigt und habe ihn bislang auch nicht vermisst. Die Bedienung ohne
Manual ist nicht so ganz durchschaubar. |

Oberheim DSX Sequencer |
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also "schön nutzlos" ist der DSX aus heutiger Sicht.
Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem
DSX nicht sonderlich beschäftigt habe. Eine Brauchbarkeit sehe ich
be-stenfalls bei den Oberheim Synths, die kein Midi-Interface haben.
Jeder billige Software-Sequencer bietet heute mehr Möglichkeiten und ist
bedie-nungsfreundlicher.
Also Hand aufs Herz. Investiert euer Geld
besser in ein Midi-Interface für den OB8 oder Xa. OK, für Oberheim-Fans
(wie mich) oder Sammler und Jäger mag der DSX eine Wertschät-zung
erlangen, praktisch ist er eher nutzlos. |
Der DSX bietet reichlich
Interface-Möglichkeiten und kann mit anderen Geräten, zum Beispiel einer DMX, syn-chronisiert werden. Die eingespielten Sequenzen können über die
rück-seitigen Anschlüsse auch als CV/Gate -Signale ausgegeben werden und
man könnte damit andere Synths ansteu-ern. Die Polarität der Gate-Signale
ist umschaltbar. Dies ändert aber nichts daran, dass man zum Einspielen der Sequenzen einen Oberheim-Synth be-nötigt. |

Rückseite des DSX mit CV/Gate-Anschlüssen |