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Meinen SX habe ich im Dezember
2001 im Internet ersteigert. Es handelte sich um die letzte Version mit
56 Presets. Der Preis war wohl noch vertretbar, die Anzahl der
Interessenten jedoch er-staunlich. Jedenfalls kam das Gerät vorbildlich
verpackt einige Zeit später an, der Allgemeinzustand war erfreu-lich.
Der
Verkäufer hatte vorher mitgeteilt, dass bei einer Voice-Karte Probleme
mit der Filtersteuerung bestünden. Dies war auch tatsächlich so, ein Hüllkurven-IC (CEM 3310) war defekt.
Diese Teile sind inzwischen ultra-rar und teuer und ich musste
meine Reserve um ein Exemplar verkürzen.
Dem Verkäufer des SX
war offen-sichtlich nicht aufgefallen, dass bei allen Voice-Boards nur
ein VCO zu hö-ren war. Eine böse Vorahnung bestä-tigte sich zum Glück
nicht, die Voice-Boards waren OK. Den Fehler fand ich schließlich in
einem DIP-Schalter zur Abschaltung der Voices beim Tunen.
Veränderungen der Schalter führten zu völlig wirren Reaktionen. |
Nach Austausch war
dann alles in Ordnung, alle Stimmen und auch das Auto-Tune liefen einwandfrei.
Ich habe den defekten Schalter dann mal demontiert und
festgestellt, dass die Kontakte oxydiert waren und nicht mehr richtig
schlossen.
Überhaupt muss ich
sagen, dass der SX sehr stimmstabil läuft.
Insgesamt hat mich der SX sowohl technisch als auch vom Sound
begeistert. Typischer Oberheim-Sound, brauchbare Presets, die sich in
wichtigen Parametern verändern lassen.
Interessant wäre ein Versuch, die Sound-Daten in den
Preset-Eproms zu ändern. Leider habe ich keinen Eprom-Simulator.
Vom Werk aus wurde an-geblich angeboten, OB-Xa-dumps in die
Presets zu übernehmen.
Leider fristet der SX bei mir ein Schattendasein, zumindest so
lange ich noch den OB-Xa habe.
Ende 2007 habe ich den SX dann an Theo von bluesynths verkauft,
dem ich viel Spaß damit wünsche. |

Erläuterung zum Dip-Switch |