|
Die Original-Tastatur des OB-Xa stammt vom Hersteller Pratt-Read und
verfügt über die damals üblichen Drahtkontakte mit Sammelschienen. Der
Hersteller ist nicht mehr am Markt, Ersatzteile kaum mehr verfügbar.
Gebrochene Kontakte sind beim Xa obligatorisch, die Reparatur aber
zu-meist kein Problem. Grundsätzlich ist der Ärger schon vom Werk aus
vor-gesehen, denn die Kontaktdrähte sind mit einem Tropfen
Heißkleber auf den Platinen fixiert. Nachdem was ich bisher gesehen
habe, waren die Drähte jeweils in dem Klebertropfen gebro-chen. Nach
Entfernung des Klebers kann die Stelle nachgelötet werden.
Ein weiteres Problem wird durch die Gummi-Puffer (key-bushings)
der Tas-ten verursacht. Im Laufe der Zeit wird das Material hart und
porös. Die Tastatur wird uneben und klapperig, zum Teil kleben die
Tasten richtig fest und sind unspielbar.
|
Gelegentlich werden im Net Repa-ratursätze angeboten. Die Preise wa-ren
bislang jedoch recht hoch.
Außerdem
ist es eine zeitraubende und fummelige Arbeit. Es macht keinen Sinn, auf
diese Art einzelne Tasten zu erneuern. Wenn, dann muss die kom-plette
Tastatur überarbeitet werden.
Man sollte deshalb darüber nach-denken, ggf. eine andere (neue) Tas-tatur
einzubauen. Die meisten Tasta-turen verfügen auch heute noch über eine
Standard-Dioden-Matrix, die sich problemlos an den Xa anpassen läst. Die
mechanischen Abmessungen sollte man jedoch prüfen.
Ich habe in meinem Xa die Tastatur eines Oberheim XK Masterkeyboards
eingebaut und dabei gleich den After-Touch-Sensor übernommen. Das ging
relativ problemlos und war recht kostengünstig.
|

Tastatur-Kontakte

key-bushing
(Bildquelle: K.Leonard)
|