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| Midi - Pedal |
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So ein Fußpedal erinnert immer noch irgendwie
an Sakralorgeln. Ich muss zugeben, dass ich diese Kirchenorga-nisten
beneide, wenn sie virtuos mit Händen und Füßen über die Tasten eilen. |
Das Ganze wirkte wie ein verun-glücktes Do-It-Yourself-Projekt. Dass, was beeindruckte, war die Menge an
Heißkleber, um die Bauteile zusammen zu halten. Wenn man bedenkt, dass
ein internes Netzteil mit Verbindung zum 220V-Stromnetz eingebaut war,
wird mir jetzt noch mulmig. Offen-sichtlich war ich darüber so geschockt,
dass ich vergaß, einige Fotos zu machen. |
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Nach dieser Grundreinigung konnte ich mir die verbliebenen Komponenten
dann näher ansehen. Die Pedal-Me-chanik stammt von dem italienischen
Hersteller Fatar und war in einem guten Zustand. Das Midi-Interface
konnte ich keinem Hersteller zuordnen, es funktioniert jedoch
einwandfrei und bietet einige Einstellmöglichkeiten. Auswahl des
Midi-Kanals 1-16, Aus-wahl der Oktavlage +/- 3, Velocity ein/aus. |
Was kann man nun mit so einem Pedal anfangen ? Nun, als Midi-Controller
kann man damit beliebige Sounds ab-rufen und behält die Hände frei für
andere Dinge. Für mich gehört das Pe-dal in die Gruppe der
Performance-Hilfsmittel. So habe ich zum Beispiel die Tonlage einer OB-Xa-Sequenz damit gesteuert und mit dem RK100-Remote eine Solo-Linie
dazu gespielt. Nach einiger Zeit werden auch die Fehltritte weniger. Dabei
zeigte sich, dass die abschaltbare Velocity ihren Grund hat und meine
begrenzte Feinmotorik in den Beinen damit ausgeglichen werden konnte. |
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