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Das Korg RK100 ist ein Midi-Remote-Keyboard ohne
eigene Klangerzeugung. Man
kann es mit einem Schultergurt wie eine Gitarre tragen und so ein
gewisses Maß an räumlicher Freiheit genießen. Es ist prädestiniert für
den Bühneneinsatz (oder zur Stärkung des Egos zu Hause vor dem Spiegel).
Man merkt dem RK100 sein Erschei-nungsjahr 1987 an, denn die tech-nischen
Merkmale erscheinen aus heutiger Sicht eher dürftig. Die Tas-tatur
verfügt über 3 1/2 Oktaven und ist weder anschlagdynamisch noch
druckempfindlich. Es können lediglich 64 Programme angewählt werden. Die
Einstellung eines Midi-Kanals ist nicht möglich. An
Performance-Möglichkeiten stehen drei Räder für Volume, Pitch-bend und
Modulation zur Verfügung. Ein Schalter ermöglicht die Änderung der
Oktavlage. |
Ferner
gibt es zwei Tasten, mit denen die Programme durchgesteppt werden
können.
Die Stromversorgung erfolgt über Batterien, die nach Lösen einer
Abdeckung an der Rückseite eingelegt werden können. Auch die Benutzung
eines externen Netzteiles ist möglich, für den Bühneneinsatz aber eher
un-denkbar. Der Midi-Anschluss erfolgt über Standard-Stecker und kann
nicht verriegelt werden.
Der Korpus besteht aus Holz und ist mit 4 1/2 Kilo nicht gerade ein
Leicht-gewicht. Die Lackierung, bei meinem RK100 in schwarz, macht einen
hoch-wertigen Eindruck. Überhaupt ist die Verarbeitungsqualität sehr
vorbildlich. Das Gerät ist so stabil, dass man sich nach einem
verunglückten Solo damit sicher gegen eine aufgebrachte Men-schenmenge
retten kann. |
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Ich
habe bei meinem RK100 die Strom-versorgung im Midi-Kabel integriert, um
Unabhängig von Batterien zu sein.
Näheres beim Artikel über das
Oberheim XK Masterkeyboard. |
Einem technischen Ver-gleich mit den Remote-Keyboards der Roland AX-Serie
hält das RK100 so sicher nicht stand. Das, was mir an dem RK100 gefällt,
hat auch nichts mit Technik zu tun. Aus meiner Sicht ist es einfach das
schönste Remote-Key-board, das bislang auf den Markt ge-bracht wurde.
Dagegen wirkt ein Ro-land AX-7 einfach zu nüchtern und ist aus meiner
Sicht auch technisch zu überladen.
Insofern das vorläufige Ergebnis :
Das RK100 überzeugt zwar optisch, aber die Midi-Implementierung ist
et-was zu rudimentär, da wünscht man sich auch bei einfachen Ansprüchen
etwas mehr. Vorläufig ist dieses Er-gebnis deshalb, weil ich schon ein
paar Pläne habe, um das RK100 zu moder-nisieren. Sobald ich so weit bin,
könnt ihr das natürlich hier nachlesen.
(Anfang 2007 war es soweit, hier die
Modifikation) |

Bedienungselemente

Anschlüsse
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